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Wildnisabenteuer mit Wichtel Lumin: Ein Tag voller Teamgeist, Kreativität und Mut

Mitten im mystischen Nebel begann ein besonderes Naturerlebnis: In der Wildnisschule Aeracura tauchten die Kinder in die Welt der Waldwichtel ein, meisterten gemeinsame Aufgaben und entdeckten ihre eigenen Stärken.

Am Mittwoch startete die Gruppe in ein großes Wildnisabenteuer in der Wildnisschule Aeracura. Noch im dichten, mystischen Nebel erreichten die Kinder das Camp – eine Atmosphäre, die den Auftakt für einen besonderen Tag in der Natur bildete. Schon bald klarte der Himmel auf und machte den Weg frei für zahlreiche Entdeckungen.

Begrüßt wurden alle von Christin, der die Kinder gemeinsam mit Waldwichtel Lumin, dem Wächter der Wildnis, durch den Tag begleitete. Ausgestattet mit kleinen Körbchen machten sich die Kinder auf den Weg, um Naturmaterialien zu sammeln. Unterwegs warteten immer wieder kleine Aufgaben der Wichtel auf sie, die nur gemeinsam gelöst werden konnten. So galt es beispielsweise, ein Nest aus Stroh für zehn kleine Eulenkinder zu bauen – Rollen, die die Kinder mit Begeisterung selbst übernahmen. Teamarbeit stand dabei stets im Mittelpunkt, und die Gruppe bewies dabei viel Einfallsreichtum und Zusammenhalt.

Zurück im Lager stärkten sich alle zunächst bei einer Snackpause, bevor es kreativ weiterging. An einem vorbereiteten Tisch entstanden aus Lehm und den gesammelten Materialien individuelle Wichtelhäuser. Dabei galt ein klares Prinzip: Alle Materialien gehören allen. Mit Ruhe, Ausdauer und viel Fantasie gestalteten die Kinder ihre ganz eigenen kleinen Bauwerke.

Ein weiteres Highlight des Tages war das Entzünden eines Lagerfeuers. Mit speziellem Werkzeug erzeugten die Kinder Funken, um ein Stück Zellstoff zum Glimmen zu bringen und schließlich das Feuer im Lagerfeuerkreis zu entfachen. Diese Aufgabe erforderte Geduld und Mut – viele Kinder probierten sich aus und sammelten dabei wertvolle Erfahrungen. Am Ende saßen alle gemeinsam im Tipi am Feuer, genossen Stockbrot und ihre mitgebrachten Snacks und ließen den Tag in gemütlicher Atmosphäre ausklingen.

Im Abschlusskreis wurde es noch einmal besonders: Wichtel Lumin fragte seine Gefährten, bei welchem Kind sie künftig einziehen möchten. Passend zu den individuell gestalteten Häusern fanden auch ganz unterschiedliche Wichtel neue „Zuhause“ – zumindest in der Vorstellung der Kinder.

Der Rückweg wurde von allen tapfer gemeistert. Auch wenn viele der gebauten Wichtelhäuser nach und nach auseinanderfielen und einige Kinder darüber enttäuscht waren, blieb die wichtigste Erkenntnis bestehen: Die Wichtel leben vor allem in den Gedanken und Fantasien der Kinder weiter – und sind jederzeit da, wenn sie gebraucht werden.

Der Ausflug wurde durch Fördergelder aus den Fördermitgliedschaften ermöglicht. Dafür bedanken wir uns herzlich.